“State of Play” heißt der neue Politthriller, der dieses Wochenende in den deutschen Kinos angelaufen ist. Hochkarätig besetzt mit Russell Crowe, Ben Affleck, Helen Mirren und Rachel McAdams entwickelt sich schnell ein verschachteltes Komplott bis in die höchsten Ebenen Washingtoner Politik. Neu ist das beileibe nicht – aber sehr nett inszeniert schon. Aus der gewöhnlichen Grundlage konstruiert Regisseur Kevin Macdonald einen waschechten Thriller á la Dan Brown: Mysteriöse Kräfte, ständig neue Entdeckungen und Wendungen. Twist auf Twist, Schlag auf Schlag – jegliche Langeweile wird damit kaschiert. Beinahe atemlos und zum Schluss zunehmend konfus rast der Zuschauer durch die erstaunlich kompakt wirkenden 127 Minuten. Einige ruhige Momente gönnt Macdonald seinen Protagonisten allerdings auch – unterlegt vom wunderbar dramatischen Soundtrack von Alex Heffes.
Zum Schluss kippt das Ganze aber eher zu einer Hommage an die gedruckte Zeitung, die sich in den Staaten bekanntlich in einer fundamentalen Krise befindet, der politische Twist gerät eher zur Nebenshow. Zusammen mit den bereits erwähnten unnötigen vielen Twists schmälert das den Filmgenuss aber höchstens marginal. Allein das Star-Ensemble macht den Film schon zu einem der raren Highlights für anspruchsvolle Kinogänger dieses Jahr.
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Zugegeben, ich als stylingbewusste Person sah mich gestern in einer größeren Verlegenheit: Zwar ist mir das legendäre US-Label “Abercrombie & Fitch” durchaus geläufig, doch was genau die Kette so einzigartig machen soll, erschloss sich mir bis gestern nicht. Ein neugieriger Blick auf die Website begründet die Craze junger amerikanischer Teenager aber spielend: Die Klamotten sind ultra-hip, der Collegestyle ist genial und jede Faser sprüht scheinbar vor lockerem unbeschwerten Lifestyle. Garniert wird das Angebot von erstklassigen Preisen, was der Mehrzahl der Konsumenten ausgiebigere Einkäufe bei A&F in unerschwingliche Höhen treiben dürfte. 70$ für Polo-Shirts sind nichts für den schmalen Geldbeutel – die Portokosten ebenfalls nicht. Die Marke will zwar seit Jahren weltweit expandieren, doch über einen Flagship-Store in London nahe der Regent Street sind die Pläne bis heute nicht hinausgekommen. Ein paar Sachen werde ich mir wahrscheinlich zulegen, ansonsten wird die große Masse erst im Londoner Shop dieses Weihnachten leer geräumt. Immerhin ist Finanzkrise, da muss man Maß halten. Die Aktienwerte meiner Eltern dürften schließlich auch zusammengeschmolzen sein. Schlechte Voraussetzungen für A&F.
Über eine interessante, sehr seriöse Studie über das Konsumverhalten von Schwulen bin ich außerdem gestoßen. Neben allgemeinen Analysen werden gleich noch 5 Typen schwulen Konsumverhaltens aufgestellt. Äußerst geschmeichelt durfte ich feststellen, dass Typ 3 zumindest meiner persönlichen Einstellung sehr nahe kommt. Gut aussehen + Karriere + ein Quäntchen Bildung = Perfektion. Was will man mehr im Leben?
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Die Black Eyed Peas melden sich nach 4 Jahren Pause mit dem Elektro-Dance Album “The E.N.D.” zurück. Die funkigen Platten “Elephunk” sowie “Monkey Business”, aber auch Fergies Debüt “The Dutchess” sowie Williams Qualitäten als Producer ließen den Hype um die lead single “Boom Boom Pow” in astronomische Höhen schnellen und bescherten der Gruppe ihre erste US #1 in den Hot 100, die sich dort seit neun Wochen festgesetzt hat. Die Qualität der Single mag für den Dancefloor ausreichen, darüber hinaus ist die Ohrwurmgefahr aber eher gering. Nach den ersten Hördurchgängen lässt sich aber nur ernüchternd feststellen: “Boom Boom Pow” gehört noch zum Besten, was die Platte zu bieten hat. Der originelle funkige Hip-Hop-Beat ist völlig weg, jeder Track auf Dance und Elektro getrimmt. Wenn man als etablierter Künstler unbedingt auf die Erfolgswelle von Lady Gaga, Katy Perry und Rihanna aufspringen will und sich einigermaßen geschickt anstellt, so kommen Ergebnisse wie “Circus” von Britney Spears oder meinetwegen auch “I am Sasha Fierce” von Beyoncé heraus.
Die sonst so virtuos agierenden schwarzen Erbsen vermanschen aber von Eurodance über billig Hip-Hop alles, was gerade angesagt ist. Entsprechend grausam klingt das alles. Locker unbeschwerte Tracks wie “Don’t phunk with my heart”, “Don’t lie” oder “Where is the love?” scheinen der Vergangenheit anzugehören, ab jetzt ächzt die Tanzfläche unter Frechheiten wie “Roch That Body”, “Party All The Time” und “Rockin’ To Beat”. In Amerika wurde der Ramsch wider Erwarten gut aufgenommen, die europäischen Kritiker üben sich aber in vornehmer Distanz zum Gebotenen. “The E.N.D.” sollte eigentlich für “The Energy never dies” stehen, doch nach dieser Tortur bleibt nur zu sagen: Jeglicher Funk ist hier bereits vor Ewigkeiten gestorben.
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Vor Jahren, zum Beginn des Jahrtausends, als es die Sims nur in englischer Sprache gab, wurde ich süchtig danach. Die Lebenssimulation war für damalige Verhältnisse schlicht fantastisch und das Leben eines absoluten Karrieremenschen á la the rich and famous zu führen, genoss bei kleinen Grundschülern oberste Priorität. Heute spiele ich das Spiel, nunmehr seit Jahren Sims 2, immer noch täglich, allerdings nicht so, wie es von den Entwicklern gedacht war. Meine Neigung zur Architektur und Stadtgestalt trieb mich nach Jahren der Abstinenz unweigerlich wieder zu diesem Spiel. Für Laien bietet es eine optimale Plattform, sich auch ohne große Kenntnisse kreativ auszutoben. Die Entwickler bei dem weltweit führenden PC Spiele-Hersteller EA Games haben sich satte 5 Jahre Zeit gelassen, um den nunmehr dritten Teil auf den Markt zu werfen. Die ausgehungerte Meute wird sich nicht zuletzt dank einer gigantischen Marketingkampagne darauf stürzen.
Mit vornehmen Understatement wollte ich den Media Markt-Wühltischen eigentlich fernbleiben und zivilisiert im Netz shoppen gehen. Downloaden bei EAgames.com, the 2009 way eben. Mit dem letzten Sims 2-Package hat das mit günstigen 29,99€ sehr schön und problemlos geklappt – ich brauche einfach keine DVD mehr zum Spielen. Dennoch werde ich nicht um Media Markt herumkommen: Die Metro-Kette wirbt mit unschlagbar günstigen 39,99€. Auf der offiziellen EA-Seite schlagen 54,99€ zur Buche. Statt den ansonsten so fortschrittlichen E-Commerce zu unterstützen, mache ich doch lieber einen Abstecher in die Shopping-Mall meines Vertrauens.
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Ich weiß, wir leben im Jahr 2009, außerdem sind wir in Berlin. Mit Anstand ist es nicht weit her und die hemmungslose Selbstverwirklichung steht ganz oben auf der Lebensplanung. Trotzdem schadet vor allem ein gewisses Maß an Taktgefühl nicht, um die zwischenmenschliche Kommunikation zu verbessern. Neulich bei Gay Romeo krieg ich eine message von wem, sagen wir mal durchschnittlich, aussehenden User, der mir ungefähr 10 Minuten lang non-stop bescheinigen muss, wie cool ich aussehe. Völlig überrumpelt von so viel Geschleime muss ich ganz unfreiwillig grinsen. Kann doch nur ein Faker sein, was sonst?
Schnell wird mir aber klar, dass es sich hier um einen Mann handelt, der Mitte 20 ist und scheinbar auf Hau drauf einen boyfriend sucht. Da viel die Wahl beim Stöbern durch die Profile wohl auf meine Wenigkeit – und anfangs war ich durchaus gewillt, dem Typen ne Chance zu geben. Immerhin war das Geschleime derart plakativ und oberflächlich, dass ich so einen netten Chat nicht ablehnen konnte. Nach wenigen Wortwechseln habe ich es aber bereits wieder bereut. Ich mag mich zwar gern und auch oft über Oberflächlichkeiten definieren, doch wenn es um die zwischenmenschliche Ebene gibt, dann bin ich hoffnungslos altmodisch genauso wie anspruchsvoll.
Der Kunde, der so verzweifelt unbedingt meine Aufmerksamkeit gewinnen wollte, stellte sich aber als genaues Gegenteil heraus. Innerhalb von 15 Minuten war unsere tiefschürfende Beziehung durchgeplant für die nächsten 20 Jahre. Im atemberaubenden Tempo waren wir dann auch schon beim Sex, wo es dann echt zu plump wurde. Ich bremste ihn erstmal mit viel Understatement aus und teilte ihm mit, dass meine Beziehung mit boyfriend S
endgültig gescheitert ist. Die folgenden Gesprächsfetzen will ich meinen geneigten Lesern natürlich nicht vorenthalten:
Chatter: Wie meinst du das, dass du ein wenig Bedenkzeit bekommst?
Meine Wenigkeit (leicht genervt): Ich erwähnte doch gerade eben erst, dass ich mit meinem Freund endgültig Schluss gemacht habe.
Chatter: achso ok.
Eine kurze Pause. Ich dachte schon fast, dass ich ihn endlich los sei. Aber nein:
Chatter: Ja natürlich bekommst du so viel Zeit wie du willst aber kennen lernen können wir uns doch trotzdem. Wir treffen uns in real und sehen sehen was passiert, wenn es funkt und wir haben Sex oder so und verlieben können wir uns auch. Über die offene Beziehungssache können wir uns ja später noch streiten.
Dieses absolut verlockende Angebot habe ich dankend abgelehnt und mich verabschiedet. Doch für ihn war die Sache anscheinend noch nicht erledigt. Gleich beim Einloggen heute morgen blinkte mich groß die message an:
“Hey Süßer, wie siehts jetzt aus mit dem Kennenlernen?”
Was für ein lustiger Zeitgenosse, dachte ich mir, und schrieb: “Morgen, aber ich sagte doch bereits gestern, dass ich erst einmal etwas Abstand brauche. Ich hab außerdem kaum Zeit in den nächsten Wochen.” Taktvoll wie ich bin habe ich ein ganz unscheinbares “P.S. Drängel mal nicht so!
” angefügt.
Aber unser Kandidat beweist sein ganzes Spektrum an Verständnis und schiebt hinterher:
”Wie meinst’n das jetzte? Mit was habe ich gedrängelt?”
Einfach herrlich, solch unnachgiebige Menschen. Eigentlich wollte der arme Unschuldige doch nur einen Freund, aber da ist er bei meiner Arroganz natürlich falsch.
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Mit vergleichbar geringer Empörung startete das Sequel zum “Da Vinci Code”, “Illuminati”, weltweit im Kino. Dass Sony Pictures den Film als Selbstläufer sieht, erklärt die vergleichsweise bescheidene Marketing-Kampagne. Doch warum hält sich die Kirche so vornehm zurück? Schließlich ertrinkt Dan Brown ihre Grundfesten in einem radikalen, zeitgemäßen Actionthriller der Superklasse. Ich mag das Buch und finde es besser als “Sakrileg”, deswegen freute ich mich eigentlich auf den Kinofilm. Doch bereits erwähnte ausbleibende Kritik rief bei mir Stirnrunzeln hervor. Hab ich mich vielleicht im Starttag geirrt? Oder wird das eine Last-Minute-Kontroverse?
Weder noch. Nach Sichtigung des Films bleibt zu sagen: Die eigentliche Kontroverse Religion gegen Wissenschaft wird halbgar aufgekocht und schnell an den Rand gedrängt. Doch nicht nur der Hauptkonflikt wird vernachlässigt, selbst zahlreiche komödiantische Sidekicks wurden aus dem Drehbuch geschrieben. So fiel der trottelige BBC-Reporter ebenso der Schere zum Opfer wie Vittorias Entführung in der Engelsburg. Es bleibt also ein schaler Nachgeschmack – denn der Rest des Films ist gut: Die äußerst angenehm virtuose Kameraarbeit, die zwischen langen Schwenks und wackliger Handkamera pendelt, der israelische Superstar Ayelet Zurer sowie Ewan McGregor und der episch mysteriöse Soundtrack von Hans Zimmer. Alles gute Zutaten für eine 150 Mio. $-Produktion, garniert von erstklassigen Special Effects. Hätte Howard nun zum wiederholten Male das Drehbuch nicht verwässert, wäre ich rundum zufrieden. Ein weitere Chance wird er wohl erhalten – Gerüchten zu Folge soll ein weiterer Brown-Roman verfilmt werden. Hoffen wir auf Meteor.
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Nach einer langen Durststrecke hier im Blog halte ich es für dringend notwendig, die Welt ein wenig mit meinen Lebensweisheiten zu belästigen. Na gut, es sind zwar nicht wirklich meine, aber ansprechend und hilfreich finde ich sie trotzdem: Der Blog des Gay Banker ist so ein Blog, bei dem man von der ersten Sekunde an merkt, dass dort jemand mit vollem Einsatz dabei ist. Der Blog dient nicht nur dem publizieren von News, sondern von süffig zu lesenden Stories aus dem Alltag. Während man also neidisch und leicht erblassend auf das absolut aufregende Leben des GB schaut, nimmt man gleich ein paar nahe gehende Tipps und Hinweise mit. Lebenshilfe 2.0, sozusagen. Der Blog existiert bereits seit einigen Jahren, sodass es ein riesiges Archiv an jeder Menge unterhaltsamen Stuff gibt. Ich könnte da glatt die nächsten zwei Tage drin verbringen – fortgeschrittene Englischkenntnisse sind aber durchaus von Nutzen.
Meine Erkenntnis des Tages entstammt leider aus dem wenig geistreichen Spektrum: Legt man sich mit Bräunungscreme in die Sonne, so bewirkt die fettige Schicht der Creme kein weiteres Bräunen, sondern entfärbt sich eher – sodass sogar eher ein Rückschritt zu beobachten ist. Zufällig ist meine Creme leer, sodass ich jetzt auf die sauteure L’Oreal-Creme zurückgreifen muss, die ja eigentlich nur fürs Gesicht ist. So, jetzt nachdem hier irgendein tatsächlich noch geneigter Leser um ein Quäntchen schlauer ist, arbeite ich gleich mal weiter am Faust I von Goethe, der noch bis vor den Sommerferien analysiert und interpretiert werden muss.
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Auf Stern.de sind heute zwei äußerst lesenswerte Artikel erschienen, die die gesellschaftlichen Abgründe schonungslos offenlegen. Auch wenn ich normalerweise den Focus klar dem Stern vorziehe, so punktet letzterer doch immer wieder mit sehr menschlichen, einfühlsamen Stories, die man im Focus nie findet. Dort nimmt man mit einer kalten, oftmals sehr distanzierten Art vorlieb, die zwar dem Anliegen der Zeitschrift als rationales und analytisches Medium entspricht, aber eben doch meines Erachtens als Manko aufzufassen ist.
Nun aber zu den eigentlichen Themen: Cornelia Fuchs beleuchtet die Folgen ungezügelten Konsums in Großbritannien und manifestiert das Desaster an zwei Beispielen, die konträrer kaum sein könnten. Zugegeben, recht plakativ und linksgerichtet wirkt das schon, doch die menschlichen Schicksale gehen auf emotionaler Ebene nahe. Bei der Chefsekretärin handelt es sich nicht um eine Angehörige der Champagner-Elite, sondern um eine qualifizierte Fachkraft, die gerechterweise vom Boom enorm profitiert hat. Das wirkt viel identitätsstiftender als abgehobene Finanzjongleure, die mit Millionenschulden dastehen und mit denen nur unsere Neidinstinkte bzw. die Schadenfrohheit bedient werden sollen.
Mit solch hohen verspekulierten Summen kann der zweite lesenswerte Artikel zwar nicht aufwarten, doch die dramatische Lage einer Alleinerziehenden mit 4 Kindern in Deutschland beansprucht mitunter die Tränendrüsen. Dick aufgetragen, zweifellos, doch die Stärke, die die Frau beweist, ist absolut beeindruckend. Wie blanke Häme erscheinen einen die ungezählten Berliner Sozialschmarotzer, die ungehemmt in öffentliche Töpfe greifen und nichts als Undankbarkeit und geistige Defizite im Gegenzug anbieten.
Seit der Finanzkrise hat sich, das kann ich unverblümt zugeben, mein Bewusstsein für Geld geändert. Meine Eltern verdienen für Berliner Verhältnisse gut, doch obwohl man täglich mit dem sozialen Elend konfrontiert wird, war mir das bis dato beinahe gleichgültig. Ich habe mich früher tatsächlich oft darüber beschwert, dass wir uns keine Karibik-Reise zu viert leisten können, was ich heute echt bereue, auch nur jemals erwähnt zu haben. Da bleibe ich doch lieber viel realistischeren Zielen treu und freue mich über hippe Klamotten, meinen iPod Touch und die anstehenden Klausuren in der Schule.
Gott, bin ich schlimm. Aber die Karriere will wohl geplant sein, gelle?
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Da arbeitet man die gesamte letzte Woche an Präsentationen, Essays, liest Bücher, schreibt Szenenübersichten, erstellt Figurenkonstellationen und verfasst gleich noch ein paar weitere Essays (sogar einen auf französisch…) und dann will man heute den letzten Packen mühsam erstellter Genialität ausdrucken… und zack: Druckerpatrone ist alle. Na super. Da darf ich morgen also schön früher zur Schule und im Internetcafe 20 Cent für den Ausdruck zahlen. Wie bestraft kann man nur sein. Meine tollen Ideen gehören doch nicht auf blödes Klo-Computer-Papier von der Schule, das ist so ein Ökozeug und noch nicht mal gebleicht. Tsts…
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Wie beknackt ist das denn. Da lade ich mir natürlich gleich die WordPress-Application im App-Store runter, um einfacher Posts mit dem Touch zu schreiben, und nun stellt sich raus, dass die 2 Entwürfe zwar auf dem Touch sind, aber ich nicht vom Rechner darauf zurückgreifen kann. Was für ein Mist. Das gibt maximal 1 Punkt bei der Bewertung.
Eigentlich gings mir aber um was anderes: Nelly (nicht der da, sondern die da) hat nach dem unvergesslich schmalzigen Höllentrip “Broken Strings” mal wieder ihre volle musikalische Bandbreite ausgefahren und unterstützt Flo Rida auf dessen neuem Album “R.O.O.T.S.” (oder so ähnlich) im Song “Jump”. Das Ding ist aber eine Ausgeburt an Peinlichkeit und schlechtem Geschmack, denn auch wenn die Melodie mit der Zeit ganz catchy ist, der Gesang von Madame Furtado vergrault ja echt mein Meerschwein. Wer schon immer dachte, dass Rihanna die Monotonie gepachtet hat, der muss unbedingt hier rein hören und eine ganz neue Erfahrung machen. Was für ein Schrott, aber wirklich. Leider klettert der Track ungebremst die amerikanischen Charts hoch. So wird das doch nie was mit dem guten Gesang, wenn die Dinger immer nur Erfolg haben.
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