Da arbeitet man die gesamte letzte Woche an Präsentationen, Essays, liest Bücher, schreibt Szenenübersichten, erstellt Figurenkonstellationen und verfasst gleich noch ein paar weitere Essays (sogar einen auf französisch…) und dann will man heute den letzten Packen mühsam erstellter Genialität ausdrucken… und zack: Druckerpatrone ist alle. Na super. Da darf ich morgen also schön früher zur Schule und im Internetcafe 20 Cent für den Ausdruck zahlen. Wie bestraft kann man nur sein. Meine tollen Ideen gehören doch nicht auf blödes Klo-Computer-Papier von der Schule, das ist so ein Ökozeug und noch nicht mal gebleicht. Tsts…
Beiträge vom April 2009
WordPress-App-Schwierigkeiten
April 17, 2009 · Kommentar schreiben
Wie beknackt ist das denn. Da lade ich mir natürlich gleich die WordPress-Application im App-Store runter, um einfacher Posts mit dem Touch zu schreiben, und nun stellt sich raus, dass die 2 Entwürfe zwar auf dem Touch sind, aber ich nicht vom Rechner darauf zurückgreifen kann. Was für ein Mist. Das gibt maximal 1 Punkt bei der Bewertung.
Eigentlich gings mir aber um was anderes: Nelly (nicht der da, sondern die da) hat nach dem unvergesslich schmalzigen Höllentrip „Broken Strings“ mal wieder ihre volle musikalische Bandbreite ausgefahren und unterstützt Flo Rida auf dessen neuem Album „R.O.O.T.S.“ (oder so ähnlich) im Song „Jump“. Das Ding ist aber eine Ausgeburt an Peinlichkeit und schlechtem Geschmack, denn auch wenn die Melodie mit der Zeit ganz catchy ist, der Gesang von Madame Furtado vergrault ja echt mein Meerschwein. Wer schon immer dachte, dass Rihanna die Monotonie gepachtet hat, der muss unbedingt hier rein hören und eine ganz neue Erfahrung machen. Was für ein Schrott, aber wirklich. Leider klettert der Track ungebremst die amerikanischen Charts hoch. So wird das doch nie was mit dem guten Gesang, wenn die Dinger immer nur Erfolg haben.
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Ferien-Zwischenbilanz
April 13, 2009 · Kommentar schreiben
Über 2 Wochen Ferien sind bereits vorüber, deshalb halte ich einen kleinen Feriencheck durchaus für angebracht. Ferien sind neben dem Relaxen und Chillen für Berliner Gymnasiasten – oder jegliche andere Art von hochgebildeten Fashion Victims *hust* immer die Zeit, allen neuesten Trends nachzueifern und eine Style-Rundumerneuerung durchzuführen. Angefangen hat das mit einem H&M-Einkauf, wobei ich erfolgreich wieder meine Kreditkarte überzogen habe und satte 12€ Mahngebühr zahlen darf, sowie die Plünderung von New Yorker, Springfield und dem neuen Chelsea-Store, der in meinem Center um die Ecke aufgemacht hat. Außerdem möbel ich gerade meine frühjahrsgelben Zähne auf und bleiche fleißig mit gefühlten 20 verschiedenen Methoden gleichzeitig, was mein Zahnfleisch mir seit einigen Tagen mit Dauerbrennen dankt. Meine Eltern haben meine Unvernunft auch schon ausgiebig gescholten, doch ohne perfekte weiße Zähne ist man doch nicht hip. So ist das.
Zwar hab ich mein Akne-Problem seit letztem Jahr endlich in den Griff gekriegt, trotzdem ist nichts schlimmer als schnell fettende bzw. glänzende Haut. Das besonders schlaue Opfer verzweifelt dabei aber nicht wochenlang mit teuren und hochgradig lächerlichen Produkten von bebe, sondern bequatscht die Hautärztin solange, bis sie die gewünschten Rezepte von extrem äzender Kortison-Salbe plus Talg-hemmende Tabletten herausrückt. Abgerundet wird das Ganze mit einem Besuch beim Friseursalon, der in meine mittlerweile etwas längeren Haare ein paar blonde Strähnen reinfärbt. Das Fazit nach zwei Wochen kann sich also wie immer sehen lassen: Die Gesundheit ist im Arsch, alle möglichen menschlichen Körpersysteme wurden erfolgreich aufs Äußerste geschädigt und meine Lebenserwartung hab ich wohl wieder um 5 Jahre verkürzt – doch was tut man als stylisher Berliner nicht alles.
(Wer sich jetzt fragt, warum dieser ansonsten einigermaßen vernünftige Mensch sich so etwas törichtes und gemeingefährliches antut, dem sei versichert: Ich weiß, dass es falsch ist. Aber zu meiner Verteidigung: Ich versuche es schon seit Jahren nebenbei mit Homöopathie, gebracht hats nie was – außer 150€ pro Stunde für die Ärztin)
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Summer Style
April 4, 2009 · Kommentar schreiben
Wir empfehlen die neueste H&M-Kollektion, die neben jeder Menge langweiligster Standardware auch einige schicke Stücke mit sich bringt: Neben diesem orangen T-Shirt wanderte auch die gründe Variante davon in meinen Kleiderschrank:

Das kombiniert man dann am besten mit einer dünnen Kapuzenjacke, die ein paar klare Linien drin hat, um den Kontrast zum relativ spannenden Shirt herzustellen. Das lässt sich natürlich auch bei H&M finden und sieht in etwa so aus:

Dazu passen dann helle oder auch dunkle Shorts (bloß keine lange Jeans, damit runiniert man den ganzen lockeren Style). Ich hab zur helleren Variante gegriffen, wobei dunkelbraune Shorts sicher auch gut aussehen würden.

Als Schuhe müssen nun aber wirklich schwarze her. Bei mir ganz hoch im Kurs stehen immer die Nike-Schuhe bei Deichmann, die kriegt man meistens aus der Vorjahreskollektion reduziert für läppische 40€. Abrunden tun das Outfit noch zwei dezente Accessoires: Einmal eine Kette und einmal Armbänder aus Kunsstoff-Holz.

Zusammengerechnet kostet der Spass vernachlässigbare 85€ und lässt sich in jedem gut sortierten H&M bzw. Deichmann aufstöbern. Dabei muss man allein betrachten, dass die normalen Nike-Schuhe der aktuellen Kollektion bereits 105€ kosten – und hier kriegt man ein ganzes Outifit dafür. Na wenn das mal nichts ist.
(Copyright aller Fotots bei HM.com)
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