Das Großstadttrubel-Blog

Summer Update #1

August 1, 2009 · 1 Kommentar

Die einwöchige Pause heißt nicht, dass es nicht genug Gossip zum Berichten gäbe. Ich bin vielmehr einfach zu verplant, alles in den Blog einzutippen.

Unerlässlich für die sommerliche Stimmung ist gute Musik – und gerade in der letzten Woche wurde der Markt mit potentiellen Chart-Toppern geradezu überschwemmt. David Guettas neue House-Single „Sexy Bitch“ feat. Akon ist bereits die best-selling digital single der Woche in beinahe allen iTunes-Stores. Der Follow-Up-Track zu „When Loves Takes Over“ ist deutlich House-lastiger als der stark an den Mainstream angelegte Kelly Rowland-Song. Exzellent produziert und klasse gemixt haben wir hier den nächsten Sommerhit auf der Hand.

Von einem anderen Release kann man dies leider nicht behaupten. Wenn sich Jay-Z, Kanye West und Rihanna zusammensetzen, dann erwartet man mehr als den routinierten „Run This Town“. Fade Raps, die Melodie ist wenig catchy – nur Rihannas Stimme zieht den Karren im Ansatz aus den Dreck. Die US-Kritiker sehen das freilich nicht so und müssen zwangsläufig mit Phrasen wie „They basically run this town“ um sich werfen. Der Song ist natürlich prompt in die obligatorischen Hip-Hop-Charts eingestiegen.

Neu auf dem Markt, in Europa aber noch relativ unbekannt, ist Jordin Sparks 2. Album „Battlefield“. Die Gewinnerin der vorletzten American Idol-Staffel wird vom Management exzellent vermarktet: Statt altmodischem Bubblegum-Pop, der am Anfang maßgeblich für die Casting-Gewinner war, ist Jordin nun kein Dance-Beat zu groovy, um nicht den Dancefloor zu rocken. Erstaunlich dreist wird dann auch alles zusammengeramscht, was die aktuellen Billboard-Charts hergeben: Tracks wie „S.O.S (Let The Music Play)“ zeigen gar im Titel ihre Herkunft an: Die beiden weltweiten Hits von Rihanna, „SOS“ und „Dont Stop The Music“, zusammengepackt, um ein paar fette Beats ergänzt und fertig ist der Hit. Freilich kann man dass dann nicht „SOS (Dont Stop The Music)“ nennen, ansonsten kommt noch jemand auf die Idee, dass man sich für die bessere Promotion an weltweiten Hits bedient.

Deutlich spektakulärer ist da schon Nelly Furtados neue Single „Manos Al Aire“, die als lead single für ihr spanischsprachiges Album „Mi Plan“ fungiert. Furtados obligatorisch monotoner Gesang passt zwar zum sauber produziertem Gesamteindruck, doch ein „Promiscuous“ ist das hier leider nicht geworden. Schade, aber für sommerliches Feeling immerhin noch ausreichend.

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