Treue Leserschaft, es gibt Großes zu verkünden!
Oder besser gesagt: Vielleicht könnte ich in absehbarer Zukunft meinen Beziehungsstatus bei Facebook ändern. Aber erst einmal der Reihe nach: Nach einem reichlich unspektakulären Chat, der für mich eher beiläufig ablief, habe ich mich aus meiner Hochglanzblase – also der Friedrichstadt – herausgetraut und bin in die Gosse abgestiegen.
Okay, das war genug Drama. Jedenfalls habe ich mich in die U8 gesetzt und mich damit nach Kreuzberg/Neukölln gewagt. Die Gegend ist mir nun nicht ganz unbekannt und durch diverse Ereignisse der Vergangenheit eher negativ konnotiert.
Letztes Jahr etwa lernte ich in der aufsteigenden Gegend um den Görlitzer Bahnhof einen netten Italiener kennen, Ende 2008 wohnte dort jene Person, mit der ich eine quasi-de-facto-beinahe-Beziehung hatte. Fast zwei Jahre sind seit dem vergangen, die Wunden einigermaßen geheilt – und Anlass zu Trauer gab es natürlich auch nicht.
Geangelt habe ich mir nämlich einen sehr einfühlsamen Psychologie-Studenten, der in dem Teil Neuköllns wohnt, der neuerdings gemeinhin als “Kreuzkölln” firmiert. Sanierte Gründerzeitarchitektur, eine Menge grün und zahlreiche angesagte Läden säumen die Straßen der Gegend. Mehr gibt es für den Moment eigentlich noch gar nicht zu berichten – nur eins ist sicher: I’ll be back. Soon.
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