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Meine beste Freundin A. fragte mich vor einigen Wochen voller Besorgnis, ob bei mir denn noch alles paletti sei. Grund zur Sorge gibt es genug: Schließlich haben wir eine satte Woche keinen Kontakt gehabt, seit Schulbeginn habe ich nur eine magere Shoppingtour mit meiner trendaffinen Schwester absolviert und mein neuestes Clinique-Produkt „All about eyes“ muss Überstunden einlegen, um meine Augenringe zu beseitigen.
Obwohl erst im Mai die Abiturprüfungen beginnen, scheint der Stressfaktor von Woche zu Woche konstant zuzunehmen. Mehr als gerädert schleift man sich etwa durch die Leistungskurse, wo wahrscheinlich erstmalig richtig Leistung gebracht werden muss. Anstatt entspannter Diskussionsrunden wie in den ersten beiden Semestern werden nun meine Deutsch- und Geografiekenntnisse auf Herz und Nieren geprüft und übermotivierte Lehrer prügeln in rasendem Tempo den Wissensstand nach oben. Als ob man gerade eben erst bemerkt hat, dass das Abitur unmittelbar bevor steht und das Berliner Bildungssystem in den letzten 12 Jahren keine eklatanten Lücken aufwies.
Die passende Abwechslung musste deswegen radikaler ausfallen als gewöhnlich: Anstatt in eine weich gespülte Feelgood-Comedy ging es diesmal in „Final Destination 4 3D“. Für schwache Seelen wie mich ist das normalerweise nichts, vor allem, wenn die neueste Ausgabe exzessiv auf Splatter und Horror setzt. Nicht mehr grotesk sarkastischer Horror, dem ich in den ersten beiden Teilen so gemocht habe. Die Reihe ist mittlerweile in „Saw“-Gefilde abgestiegen und dank klingelnder Kinokassen ist ein Aufstieg ausgeschlossen. Dann doch lieber „The Ugly Truth“ – da bietet immerhin ein gewisser Herr Butler zumindest noch visuelle Argumente.
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Ich weiß, ich habe die wahrscheinlich beste US-Serie der letzten Jahre ziemlich links liegen gelassen. Zwar habe ich gelegentlich die erste Staffel bei Pro7 erwischt, doch normalerweise sitze ich nicht samstags nachmittags vor dem flat screen. Gerade bei diesen vergangenen wunderbaren August- und Septembertagen habe ich vermutlich die halbe Season verpasst.
Doch das hat sich die letzten Wochen geändert. Nach meinen doch aufregenden und abwechslungsreichen Sommerferien - just kidding, zumindest für die Verhältnisse eines 18-Jährigen – haben mich die ersten Schulwochen doch merklich gerädert. Mit Lektüre von Goethe, Schiller und neuerdings auch Fontane überhäuft, brauchte ich dringend Abwechslung. Anstatt beim „We love to entertain you“ – Sender zu versauern, fand die zweite Staffel schnell den Weg auf meinen iPod Touch. Die halbe Stunde Schulweg in der U-Bahn ist somit wesentlich more casual zu ertragen als mit angespannten Blicken in Aufzeichnungen über Genetik und Globalisierung.
Hiermit sei die Serie mit grandiosen Schauspielern wie Blake Lively und Leighton Meester (die ein schönes Cover-Foto auf der italienischen Juli-Cosmopolitan-Ausgabe hatte), wärmstens empfohlen. Der gefühlte Feelgood-Faktor schießt bereits mit dem hippen Opener in die Höhe, kriegt zwar ab und zu kleine Durchhänger, doch spätestens den Cliffhanger kriegt O.C.-Produzent Josh Schwartz perfekt hin. Also, Blackberrys raus – der neue Hero von HTC ist auch erlaubt – und her mit dem Gossip! In den USA ist erst diese Woche die dritte Staffel angelaufen – mit einem ausgedehnten Gastauftritt von Hillary Duff.
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Die Stern.de-Redakteure sind einfach unschlag-bar: Da ist der dritte Teil der „High School Musical“-Saga ein weltweiter Kassenschlager geworden, beginnt bald die dritte Staffel des US-Hits „Gossip Girl“ und der erste „Twilight“-Film hat weltweit 382 Mio. $ eingespielt – bei einem Budget von lächerlichen 37 Mio. $. Der Stern jedenfalls hat diese versteckten Zeichen erkannt und titelt vorbildlich: „Neue Sexsymbole: Generation Milchgesicht„. Achtung, hier sind die breaking news!
Wirklich entscheiden kann sich Frau Klotz dann auch nicht. Zwar trauert sie den verblassenden Sternen von Willis, Clooney (nach „Burn After Reading“ hat der sich gerade einmal bei ein paar „Emergency Room“-Folgen blicken lassen) und Owen nicht wirklich hinterher, doch auch mit den neuen Jungstars Zac Efron, Chace Crawford und Robert Pattinson scheint sie nicht ganz warm zu werden. Na also was denn nun? Ein paar Chirurgen und Soziologen beweisen mit etwas dürren Begründungen den neuen Trend und fertig ist die Chose. Aus eigener Motivation ist der Artikel freilich nicht entstanden, tatsächlich basiert er auf einem Bericht in der „Gala“. Dass Frau Klotz aber das vorgegebene Niveau beibehält und belanglos an der Oberfläche kratzt, rechtfertigt so einen Artikel im Sommer 2009 eigentlich nicht.
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„State of Play“ heißt der neue Politthriller, der dieses Wochenende in den deutschen Kinos angelaufen ist. Hochkarätig besetzt mit Russell Crowe, Ben Affleck, Helen Mirren und Rachel McAdams entwickelt sich schnell ein verschachteltes Komplott bis in die höchsten Ebenen Washingtoner Politik. Neu ist das beileibe nicht – aber sehr nett inszeniert schon. Aus der gewöhnlichen Grundlage konstruiert Regisseur Kevin Macdonald einen waschechten Thriller á la Dan Brown: Mysteriöse Kräfte, ständig neue Entdeckungen und Wendungen. Twist auf Twist, Schlag auf Schlag – jegliche Langeweile wird damit kaschiert. Beinahe atemlos und zum Schluss zunehmend konfus rast der Zuschauer durch die erstaunlich kompakt wirkenden 127 Minuten. Einige ruhige Momente gönnt Macdonald seinen Protagonisten allerdings auch – unterlegt vom wunderbar dramatischen Soundtrack von Alex Heffes.
Zum Schluss kippt das Ganze aber eher zu einer Hommage an die gedruckte Zeitung, die sich in den Staaten bekanntlich in einer fundamentalen Krise befindet, der politische Twist gerät eher zur Nebenshow. Zusammen mit den bereits erwähnten unnötigen vielen Twists schmälert das den Filmgenuss aber höchstens marginal. Allein das Star-Ensemble macht den Film schon zu einem der raren Highlights für anspruchsvolle Kinogänger dieses Jahr.
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Mit vergleichbar geringer Empörung startete das Sequel zum „Da Vinci Code“, „Illuminati“, weltweit im Kino. Dass Sony Pictures den Film als Selbstläufer sieht, erklärt die vergleichsweise bescheidene Marketing-Kampagne. Doch warum hält sich die Kirche so vornehm zurück? Schließlich ertrinkt Dan Brown ihre Grundfesten in einem radikalen, zeitgemäßen Actionthriller der Superklasse. Ich mag das Buch und finde es besser als „Sakrileg“, deswegen freute ich mich eigentlich auf den Kinofilm. Doch bereits erwähnte ausbleibende Kritik rief bei mir Stirnrunzeln hervor. Hab ich mich vielleicht im Starttag geirrt? Oder wird das eine Last-Minute-Kontroverse?
Weder noch. Nach Sichtigung des Films bleibt zu sagen: Die eigentliche Kontroverse Religion gegen Wissenschaft wird halbgar aufgekocht und schnell an den Rand gedrängt. Doch nicht nur der Hauptkonflikt wird vernachlässigt, selbst zahlreiche komödiantische Sidekicks wurden aus dem Drehbuch geschrieben. So fiel der trottelige BBC-Reporter ebenso der Schere zum Opfer wie Vittorias Entführung in der Engelsburg. Es bleibt also ein schaler Nachgeschmack – denn der Rest des Films ist gut: Die äußerst angenehm virtuose Kameraarbeit, die zwischen langen Schwenks und wackliger Handkamera pendelt, der israelische Superstar Ayelet Zurer sowie Ewan McGregor und der episch mysteriöse Soundtrack von Hans Zimmer. Alles gute Zutaten für eine 150 Mio. $-Produktion, garniert von erstklassigen Special Effects. Hätte Howard nun zum wiederholten Male das Drehbuch nicht verwässert, wäre ich rundum zufrieden. Ein weitere Chance wird er wohl erhalten – Gerüchten zu Folge soll ein weiterer Brown-Roman verfilmt werden. Hoffen wir auf Meteor.
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Am 8. September, also genau vor einem Monat, war das sensationell erfolgreiche Filmmusical „Mamma Mia!“, das in Deutschland am 17. Juli Premiere feierte, hier im Blog ein Thema gewesen. Damals war trotz eines durchmischten 540,000-Besucherstarts die unglaubliche Standfestigkeit bestaunt worden, die sogar noch über den „Unsere Erde“-Erfolg vom Frühjahr hinausging. Nach 8 Wochen Laufzeit hatte der Film damals 3,4 Mio. Besucher gezählt – ein Actionreißer von Will Smith hätte seitdem vielleicht noch 20,000 Besucher ins Kino gelockt – nicht so Mamma Mia. Das damals noch mutige Ziel, Will Smiths „Hancock“, der insgesamt etwas weniger als 3,9 Mio. Besucher hatte, zu schlagen, ist seit vorletztem Sonntag bereits Geschichte. Wer trotz großer Konkurrenz in Form der potenten Neustarts „Wall-E“, „Baader Meinhof-Komplex“ und dem Überraschungshit „Burn after Reading“ nun ein Abflauen erwartet hatt, lag falsch. Denn „Mamma Mia“ läuft auch nach 14 Wochen immer noch munter in den Kinos, allein bei meiner UCI Kinowelt noch 2x täglich.
Da sollte es doch nicht unerwähnt bleiben, wenn das zugegebenermaßen sehr verkitschte Musical mit Meryl Streep genau heute den 4 Mio. Besucher begrüßen konnte. Immerhin mittlerweile 100,000 Zuschauer mehr als „Hancock“. Damit ist der Film der erste Film des Jahres, dem diese Ehre zuteil wird. Ein Endergebnis von 4,200,000 bis 4,300,000 scheint zurzeit realistisch. Dafür, dass die ersten Prognosen von 2 Mio. Besuchern in Deutschland ausgegangen sind, ist das doch eine regelrechte Sensation.
Sensationell läuft es allerdings nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit. Die 50 Mio. $-Produktion hat weltweit bereits 520 Mio. $ eingespielt und kassiert Woche für Woche munter weiter Millionen und ist mittlerweile zu einem der erfolgreichsten Filmmusicals aller Zeiten avanciert. Bereits über eine halbe Milliarde für alt (neue) Abba-Songs. Wahnsinn.
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Ganz unbekümmert hab ich heute zum Mittag durch das Fernsehprogramm gezappt und bin tatsächlich im Ersten hängen geblieben – dort lief tatsächlich live der Berlin-Marathon. Gehypt zum Sportevent, gepusht und irgendwie auch faszinierend. Zwar ist der Lauf nicht erst seit gestern in aller Munde Ende September, doch ich war echt erstaunt. Was ist nur aus dem beinahe gemütlichen, wenig beachteten Lauf durch die Stadt geworden? Das ist einige Jahre her und dieses Jahr waren 50,000 Läufer am Start – von denen knapp 40,000 auch im Ziel ankamen. Einen Weltrekord gab es übrigens auch zu vermelden, so am Rand. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass das jetzt einer der 5. wichtigsten Läufe der Welt sein soll. Ich sollte mir den September 2009 vielleicht auch mal anstreichen. Man kann ja mal mitjubeln.
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Gott, drei Wochen kein Eintrag, obwohl es doch so viel zu analysieren gibt. Die Schule geht aber vor und da ich mich mitten in der Abi-Phase befinde, sollte doch möglichst kein Ausrutscher passieren – wir wollen doch schließlich noch mit 1,0 bestehen.
Nein, aber ganz ehrlich: Ich habe nur 8 Fächer, aber die schlauchen mich wie die 12 aus der 11. Klasse. Grausam. Dank tollem Zeitmanagment konnte ich mir den Sonntag aber freischaufeln und so reicht es auch für einen kleinen Eintrag. Über Sarah Palin muss wohl nichts mehr gesagt werden, auch über das vorgestrige TV-Duell nicht. Die Bayern-Wahl ist interessant – wobei die einseitige CSU-Klatsche der Medien schlicht lächerlich ist. Die Genüsslichkeit, mit der der (durchaus verdiente) Einbruch breitgetreten wird, ist beinahe abartig. Doch was solls – eine Koalition aus FDP und CSU (Wahrscheinlichkeit 99,9%) könnte minimal frischen Schwung in den Freistaat bringen. Oder auch nicht. Ja, eigentlich bleibt doch eh alles wie es war. Nur eben nicht mehr absolut mehrheitlich. Warum also so ein großer Auftstand?
Und um gleich wieder ein bisschen Kultur zu vermitteln: Im Kino sind diesen Donnerstag zwei ganz große Blockbuster angelaufen: Die Pixar-Produktion „Wall-E“ mit simpel grandioser Story und atemberaubender Animation sowie das RAF-Epos „Der Baader Meinhof Komplex“. „BMK“ wollte ich eigentlich heute sehen, doch irgendwie wurde das dann doch gestrichen bei dem schönen Wetter in der Hauptstadt. Hits sollten hier in Deutschland übrigens beide Filme werden. Nach wochenlanger Flaute (und höchstems den tollen Mamma Mia-Erfolg) sind die Kinos endlich wieder einigermaßen voll. Dabei schneidet „Wall-E“ mit zu erwartenen 550,000-750,000 Besuchern am Startwochenende deutlich schlechter ab als sein Pixar-Vorgänger „Ratatouille“, der anno 2007 weit über eine Million am Wochenende anlockte.
Furios dagegen der RAF-Film, der mit einer halben Million am Wochenende und einer sehr, sehr langen Laufzeit rechnen könnte. Die 20 Mio. €-Produktion hat solche Zahlen aber auch nötig, dennoch ist dies der beste Start eines deutschen Films seit langem. Der stargespickte Spektakel vom ebenso ruhmvollen Blockbusterproduzenten Bernd Eichinger wird also erfolgreich in das Jahrbuch eingehen – dann können wir beruhigt sein und Mitte Februar 2009 den Academy Award entgegen nehmen. Tolle Sache.
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Ich bin kein großer Abba-Fan. Klar, Jahrgang 1991 – damit hab ich mit dieser 70er-Ausnahmeband wenig am Hut. Trotzdem hab ich die Abba-Songs von Zeit zu Zeit ganz gern gehört. Doch der völlig überraschende, gigantische Kinoerfolg von „Mamma Mia“ lockte nicht nur mich ins Kino, sondern brachte den Soundtrack dieses Motion Pictures auch gleich in Chartregionen. Nicht nur die Oldies hören allerdings die Abba-Songs – selbst bei uns Jugendlichen sind die immerhin 17 Songs des Films ungemein beliebt. Grund? Mit den originalen Abba-Balladen hat „Mamma Mia“ nicht mehr viel zu tun. Da wurde geremixt, was das Zeug hält, ein kompletter technischer Upmix vollzogen und ein rockiger Beat untergemischt. So klingt Abba also im 21. Jahrhundert. Alle Songs hören sich eher nach urbanen Brit-Pop an und sind fast alle ausnahmslos Crowdstopper. Anhören oder gleich ab ins Kino!
Apropros Kino: Belächelt wurde „Mamma Mia“ zuvor als reiner Frauen-Oldiefilm. Zuvor enttäuschte bereits „Sex and the City“ mit zwar guten, aber angesichts der Popularität der Fernsehserie auch wieder nur durchwachsenen 2,5 Mio. Besuchern. Wie sollte also Abba mehr Leute ins Kino locken? Nachdem „Sex and the City“ mit etwa 650,000 Besuchern gestartet ist, gab sich der Meryl Streep-Film mit 540,000 innerhalb von 4 Tagen frieden. Doch der Hype ist nach nunmehr 8 Wochen immer noch nicht ganz abgeklungen, sodass jede Woche erneut hübsche Summen hinzukommen. Allein in der 8. Wochen wiederum 145,000 – ein ordentliches Plus zur Vorwoche. „Unsere Erde“ ist mit 3,7 Mio. Besuchern nun zum Greifen nahe, selbst „Hancock“ liegt mit ca. 3,9 Mio. Besuchern immer noch in Reichweite. Und dann? … Wäre „Mamma Mia“ der erfolgreichste Film 2008. 3,4 Mio. Besucher hat der Film bisher gezählt.
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Ich bin eigentlich selten schadenfroh. Wenn aber das entsetztliche Möchtegern-Fantasyepos „Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian von Narnia“, das an den 2005er-Blockbuster „Die Chroniken von Narnia“ anknüpft, weltweit floppt, dann kann man nicht anders, als sich zu freuen. Die auf der Bücherreihe von C. Lewis basierenden Fantasyfilme waren für mich als nicht Gläubiger schon immer moralisch sehr fragwürdig und die billigen Versuche eines „Herr der Ringe“-Abklatsches waren für mich kaum ernst zu nehmen. 250 Mio. $ pumpte man nun in das Sequel – das wollte erwachsener sein, böser, dunkler. Wie Harry Potter eben, der mit nunmehr 5 Filmen (Nummer 6 startet im November) erfolgreich die Wandlung vom Kinderfilm zum Thrillerfantasyepos geschafft hat. Bei „Narnia II“ ging die Mischung aber nicht auf. Die erschreckend schlechten Kritiken und die negative Überraschung durch Teil 1 hielten die Massen von den Kinos fern.
In den USA gab es statt 290 Mio. $ wie beim ersten Teil nur die Hälfte, in England konnten statt 44 Mio. Pfund nur 11 (!) umgesetzt werden. Auch in Deutschland war Narnia 1 mit 3,9 Mio. Besuchern überaus erfolgreich – doch der zweite Teil, der seit diesem Donnerstag auch in über 900 Kinos in Deutschland gespielt wird, wird mit rigoroser Ignoranz abgestraft. Niemand hatte ein neuerliches 700,000-Wochenende erwartet, doch nur 350,000 Besucher in 4 Tagen mitten im Hochsommer bedeuten eins: Die 1-Mio.-Marke könnte eventuell nicht geknackt werden, da nächste Woche bereits der mit Spannung erwartete „Die Mumie 3″ startet. Da bleibt uns ein dritter Teil des christlichen Fantasy-Exzesses hoffentlich erspart. Oder welches Studio steckt schon 250 Mio. $ in einen Film, der weltweit nur 400 Mio. $ einspielt?
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