Die letzten Tage vergingen in der deutschen Hauptstadt mehr als unspektakulär. Oder wer interessiert sich schon für die opulente “Sex and the City”-Deutschlandpremiere im Sony Center? Gut, ich bin wohl der Einzige, der diesen Event ignoriert - die Vorbuchungen für den großen Kinofilm laufen auf Hochtouren. Die Berliner Multiplexe sind für den Eröffnungstag bereits 11 Tage vor Kinostart faktisch zu 80% ausgebucht, der gefühlte Hype könnte kaum höher sein. Selbst mein sonst recht wenig besuchtes Multiplex (wir haben immerhin über 20 hier in der Stadt) musste einen zweiten Saal für den Premierenabend am 27. freischalten. Verrückte Sache.
Ansonsten neigen sich in Berlin die Ferien dem Ende zu. Die Autobahnen sind gewöhnlich überfüllt und da heute auch für ein Mal leider kein verkaufsoffener Sonntag ist, kann man schlecht etwas unternehmen. Bleibt eben nur das Kino. “Love Vegas?” - schon gesehen, ganz witzig. “Verliebt in die Braut” vielleicht? - Nicht doch, was für’n Schmarrn. Also Tickets für Indy IV vorbestellen. Den vergisst man vor lauter SatC-Hype in der Stadt ganz. Ich werd mir den Film jedenfalls nich anschauen. Ist eh nur nutzloser Quatsch.
